Prim. Dr. Michael Adam – Biographie und beruflicher Werdegang

Geboren 1948 in Wien
1954- 1958
Volksschule in Leopoldsdorf im Marchfelde
1858 – 1966
Gymnasium und Matura in Eisenstadt
1966 – 1975
Medizinstudium an der Meduni Wien (vorm. Medizinische Fakultät d. Universität Wien)
Während des Studiums Famulaturen
- Chirurgie Barmherzige Brüder Wien,
- AUKH Lorenz Böhler (damals 1200 Webergasse
- Innere Medizin Bundesknappschaftsklinik Sulzbach a.d.Saar
1980 – 1985
Vortragender an mehreren Wiener Berufsschulen zu Sexualität und Verhütung
1975 (Juli bis Dezember)
Studienreise durch Asien von Istanbul bis Singapur
Seit 1976
Spitalstätigkeiten
- 1976
AUKH Wien-Meidling (Feber-Juli) - Ab 1976
KA Rudolfstiftung (jetzt Klinik Landstraße)- Chirurgie (August- Jänner 1977)
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Feber-August 1977)
- Innere Medizin (September 1977-Feber1978)
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe KH Mödling (März 1978-Jänner 1979)
- Rückkehr an die KA Rudolfstiftung
- Anästhesie und Intensivmedizin (Februar 1979-April1979)
- Facharztausbildung Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Mai 1979-April 1984)
- Bis 1985 als Facharzt an derselben Abteilung
- 1985
Gründung des Geburtshauses Nussdorf gemeinsam mit dem Gynäkologen Dr. Volker Korbei (+ 2024) und 2 Hebammen
https://www.kup.at/kup/pdf/Fert3-2001-58.pdf - bis 2002 Betrieb des Geburtshauses
- 2005 bis 2008
Leitung der Semmelweisfrauenklinik der Stadt Wien
https://www.furche.at/gesellschaft-bildung/in-die-welt-dokumentarfilm-ueber-die-wiener-semmelweisklinik-1288964
Bereits unter Michael Adam, der die Klinik zwischen 2003 und 2007 leitete, kam es zu dem Anstieg. - 2008-2013
Forschung zu hebammengeleiteten Geburten
1995 – 2024
Lektor am FH-Campus Wien Hebammen sowie an der IMC-Fachhochschule Krems Hebammen
2025 Wissenschaftliche Publikation
https://www.springermedizin.at/geburten-in-begleitung-einer-persoenlichen-hebamme-ein-modell-mi/51622738
Empfehlung der US Embassy in Austria
Dr. Michael Adam steht auf der Ärzte-Empfehlungsliste der amerikanischen Botschaft in Österreich: https://at.usembassy.gov/medical-assistance/
1975 wurde die Liberalisierung des Schwangerschaftsabbruchs durch die Fristenlösung Gesetz in Österreich. 2 Kliniken boten diese Möglichkeit damals an. Eine davon war die KA Rudolfstiftung. Ich war einer der Ärzte – damals zunächst als Turnusarzt, später als Ausbildungsassistent bzw. Facharzt –, der sich der volksgesundheitlichen Bedeutung dieser epochalen gesellschaftlichen Änderung bewusst waren.
Das war damals von allergrößter Relevanz, weil sich die meisten ÄrztInnen weigerten, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen. Ich nicht.
Als 1999 die sogenannte Abtreibungspille (RU 486, „Mifegyne“) in Österreich zugelassen wurde, war mir die Bedeutung dieser Möglichkeit sofort bewusst. Deshalb habe ich diese Möglichkeit unmittelbar aufgegriffen und mich damit intensiv beschäftigt. Ergebnis: diese Möglichkeit interessierten Frauen anzubieten.
Erfahrung von bald drei Jahrzeiten in der Betreuung bei Schwangerschaftsabbrüchen mit Tabletten.
