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  • Chirurgische Abtreibung

    Die Saugcurettage („Absaugung“) ist eine lange bewährte Methode zur Beendigung einer unerwünschten Schwangerschaft. Dabei wird in meist in Vollnarkose örtlicher der Eingang in die Gebärmutter (Gebärmutterhals, Zervix) aufgedehnt und der Inhalt abgesaugt.

     

    Vorteile einer Saugcurettage?

    • Die Absaugmethode ist sicher und einfach.
    • Sie darf viel länger angewandt werden (s. Erläuterungen)

     

    Nachteile?

    • Sie kann erst angewendet werden, wenn eine Schnegarscaft sich in der Gebärmutter erkannt später

    In weniger als 1 Prozent ist der Abbruch unvollständig und es wird eine zweite Curettage nötig. Schwere Komplikationen sind selten. Es können Infektionen vorkommen, die mit Antibiotika behandelt werden müssen. Besonders selten sind Verletzungen der Gebärmutter bzw. des Gebärmutterhalses.

    Man muss sich aber dessen bewusst sein, dass die Langezeitfolge aller Komplikationen auch die bleibende Unfruchtbarkeit sein kann.

    Nachkontrolle

    Eine Nachkontrolle erfolgt nach ca. 2 Wochen u.a. mit Ultraschall.

    In der Zeit zwischen der Absaugung und dem Wiedereintritt der normalen Menstruation ist 24 Stunden am Tag ein Arzt erreichbar.

    Kosten

    Die Kosten betragen € 530 Euro.

    Nicht enthalten sind die Kosten für die Rhesusimpfung falls eine Frau Rhesus-negativ ist (€ 75.-).