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  • Medikamentöse Abtreibung in Wien

    Eine medikamentöse Abtreibung ist eine Möglichkeit, eine frühe Schwangerschaft ohne chirurgischen Eingriff zu beenden. Sie wird auch als medikamentöser Schwangerschaftsabbruch oder umgangssprachlich als Abtreibung mit Tabletten bezeichnet.

    In unserem Institut in Wien erhalten Sie eine diskrete ärztliche Beratung, eine medizinische Abklärung und eine persönliche Begleitung durch Prim. Dr. Michael Adam und das Team von Frauen Gesundheit Nussdorf.

    Wenn Sie ungewollt schwanger sind oder über einen Schwangerschaftsabbruch nachdenken, können Sie uns vertraulich kontaktieren.

    Telefon: +43 1 3704937
    Mobil / Hotline: +43 664 6108302
    E-Mail: anfrage@abtreibung-wien.at
    Adresse: Heiligenstädter Straße 217, 1190 Wien


    Was ist eine medikamentöse Abtreibung?

    Bei einer medikamentösen Abtreibung wird die Schwangerschaft durch Medikamente beendet.

    Im Unterschied zur chirurgischen Abtreibung findet kein operativer Eingriff statt. Die Medikamente bewirken, dass die Schwangerschaft nicht weiterbesteht und der Körper das Schwangerschaftsgewebe ausstößt.

    Der körperliche Ablauf ähnelt meist einer stärkeren Blutung und kann mit krampfartigen Unterbauchschmerzen verbunden sein. Wie stark Blutung und Schmerzen sind, ist von Frau zu Frau unterschiedlich.

    Wichtig ist: Eine medikamentöse Abtreibung sollte immer ärztlich begleitet werden. Vor der Behandlung muss medizinisch abgeklärt werden, wie weit die Schwangerschaft fortgeschritten ist und ob diese Methode geeignet ist.


    Für wen kommt eine medikamentöse Abtreibung infrage?

    Eine medikamentöse Abtreibung kommt vor allem in der frühen Schwangerschaft infrage. Ob sie für Sie geeignet ist, hängt unter anderem von der Schwangerschaftswoche, Ihrer gesundheitlichen Situation und möglichen Vorerkrankungen ab.

    Im persönlichen Gespräch und bei der ärztlichen Untersuchung wird geklärt:

    • wie weit die Schwangerschaft fortgeschritten ist
    • ob eine medikamentöse Abtreibung möglich ist
    • ob medizinische Gründe gegen diese Methode sprechen
    • welche Beschwerden auftreten können
    • wie die Nachkontrolle erfolgt
    • ob alternativ eine chirurgische Abtreibung sinnvoller wäre

     

    Wenn Sie nicht sicher wissen, in welcher Schwangerschaftswoche Sie sind, kann dies im Rahmen der Untersuchung geklärt werden.

    > Für weitere Informationen besuchen Sie die Seite Schwangerschaftsabbruch


    Ablauf der medikamentösen Abtreibung

    Der genaue Ablauf wird Ihnen im persönlichen Gespräch erklärt. Grundsätzlich besteht eine medikamentöse Abtreibung aus mehreren Schritten.

    1. Kontaktaufnahme und Terminvereinbarung

    Sie kontaktieren unser Institut telefonisch oder per E-Mail. Dabei können erste organisatorische Fragen geklärt werden. Da die medikamentöse Methode nur in einem bestimmten frühen Zeitraum möglich ist, ist eine rechtzeitige Kontaktaufnahme wichtig.

    1. Ärztliches Gespräch

    Beim Termin findet ein vertrauliches Gespräch statt. Sie können Ihre Fragen stellen und erhalten Informationen zu Ablauf, Wirkung, möglichen Beschwerden, Blutungen und Nachkontrolle.

    Das Gespräch soll Ihnen helfen, eine informierte Entscheidung zu treffen. Die Entscheidung bleibt Ihre persönliche Entscheidung.

    1. Medizinische Abklärung

    Vor dem Schwangerschaftsabbruch wird ärztlich abgeklärt, ob die medikamentöse Methode infrage kommt. Dabei wird unter anderem festgestellt, wie weit die Schwangerschaft fortgeschritten ist.

    Diese Abklärung ist wichtig, weil die Methode nicht in jeder Schwangerschaftswoche geeignet ist.

    1. Einnahme der Medikamente

    Wenn die medikamentöse Abtreibung möglich ist und Sie sich dafür entscheiden, wird der weitere Ablauf genau besprochen. Die Medikamente werden unter ärztlicher Aufsicht eingenommen.

    Danach kommt es in der Regel zu Blutungen und krampfartigen Beschwerden. Diese Blutungen können stärker sein als eine normale Regelblutung.

    1. Nachkontrolle

    Nach einer medikamentösen Abtreibung ist eine Nachkontrolle wichtig. Dabei wird überprüft, ob der Abbruch vollständig erfolgt ist und ob medizinisch alles unauffällig ist.

    Wenn starke Beschwerden, sehr starke Blutungen, Fieber oder Unsicherheit auftreten, sollte ärztlicher Kontakt aufgenommen werden.


    Wie fühlt sich eine medikamentöse Abtreibung körperlich an?

    Viele Frauen möchten wissen, was körperlich auf sie zukommt. Häufig treten Blutungen und krampfartige Unterbauchschmerzen auf. Manche Frauen empfinden den Ablauf als gut bewältigbar, andere als körperlich belastender.

    Möglich sind unter anderem:

    • Blutungen
    • krampfartige Schmerzen
    • Übelkeit
    • Müdigkeit
    • Kreislaufbeschwerden
    • emotionale Belastung
    • Fieber

     

    Wie stark diese Beschwerden auftreten, ist individuell verschieden. Im ärztlichen Gespräch erhalten Sie Informationen dazu, was normal sein kann und wann Sie ärztliche Hilfe kontaktieren sollten.


    Vorteile der medikamentösen Abtreibung

    Viele Frauen entscheiden sich für die medikamentöse Methode, weil kein chirurgischer Eingriff notwendig ist. Die Methode kann als weniger eingriffsintensiv empfunden werden und eignet sich vor allem für frühe Schwangerschaften.

    Mögliche Vorteile sind:

    • kein chirurgischer Eingriff
    • Bessere Planbarkeit
    • keine instrumentelle Absaugung
    • Methode für frühe Schwangerschaften
    • ärztliche Begleitung in diskretem Rahmen
    • persönliche Beratung vor der Entscheidung

     

    Ob diese Vorteile in Ihrer konkreten Situation überwiegen, wird im Gespräch individuell geklärt.


    Was sollte man vor der Entscheidung wissen?

    Eine medikamentöse Abtreibung ist keine „Pille danach“. Die Pille danach gehört zur Notfallverhütung und kann nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr eine Schwangerschaft verhindern. Eine medikamentöse Abtreibung beendet hingegen eine bereits bestehende Schwangerschaft.

    Außerdem ist wichtig: Der Ablauf dauert körperlich meist länger als ein chirurgischer Eingriff.

    Blutungen und Schmerzen können über mehrere Stunden oder Tage auftreten. Deshalb ist eine gute Information vorab wichtig.

    Wenn Sie unsicher sind, welche Methode für Sie besser geeignet ist, können Sie sich beraten lassen. Neben der medikamentösen Abtreibung kann je nach Situation auch eine chirurgische Abtreibung infrage kommen.


    Medikamentöse oder chirurgische Abtreibung: Was ist besser?

    Es gibt keine Methode, die für alle Frauen automatisch besser ist. Die passende Methode hängt von mehreren Faktoren ab:

    • Schwangerschaftswoche
    • medizinische Voraussetzungen
    • persönliches Empfinden
    • Wunsch nach einem rasch abgeschlossenen Ablauf
    • Umgang mit Blutungen und Schmerzen
    • individuelle gesundheitliche Situation

     

    Die medikamentöse Abtreibung kommt ohne chirurgischen Eingriff aus, kann aber körperlich länger dauern. Die chirurgische Abtreibung ist ein kurzer medizinischer Eingriff, der in der Regel

    rascher abgeschlossen ist. 

    Wir erklären Ihnen die Unterschiede und besprechen mit Ihnen, welche Möglichkeit in Ihrer Situation infrage kommt.


    Kosten der medikamentösen Abtreibung in Wien

    Die Kosten einer medikamentösen Abtreibung betragen € 490 Euro. Sie beinhalten neben dem Eingriff auch die Betreuung aller eventuellen Komplikationen, die Nachuntersuchung und eine abschließende Beratung. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Terminvereinbarung oder im persönlichen Gespräch.

    Wenn Sie Fragen zu Kosten, Unterstützungsmöglichkeiten oder organisatorischen Details haben, sprechen Sie uns bitte direkt darauf an.

    Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zu den Kosten eines Schwangerschaftsabbruchs.


    Diskrete Beratung in Wien

    Ein Schwangerschaftsabbruch ist eine persönliche Entscheidung. Deshalb achten wir auf einen respektvollen und vertraulichen Umgang mit Ihrer Anfrage.

    In unserem Institut in 1190 Wien erhalten Sie medizinische Information ohne Druck. Sie können Fragen stellen, Unsicherheiten ansprechen und gemeinsam mit dem Arzt klären, welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

    > FAQ Schwangerschaftsabbruch


    Prim. Dr. Michael Adam

    Prim. Dr. Michael Adam ist Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und verfügt über langjährige Erfahrung in der Betreuung von Frauen in unterschiedlichen gynäkologischen Situationen.

    Gerade beim Thema Schwangerschaftsabbruch ist eine ruhige, sachliche und respektvolle ärztliche Begleitung wichtig. Unser Ziel ist, Ihnen medizinisch verständliche Informationen und eine sichere Betreuung in einem geschützten Rahmen zu bieten.

    Mehr zur beruflichen Laufbahn finden Sie auf der Seite Prim. Dr. Michael Adam – Biographie und beruflicher Werdegang.


    Eine persönliche Anmerkung zur medikamentösen Abtreibung mit Mifegyne

    Seit der Zulassung von Mifegyne in Österreich 1999, habe ich mit dieser Methode Erfahrung sammeln können. Es gibt wahrscheinlich im ganzen Land keinen Facharzt für Gynäkologie, der mehr Erfahrung damit hat als ich.

    Diese Erfahrung hat mich bewogen, in Hinkunft keine operativen Abbrüche anzubieten, weil ich je länger ich Frauen durch diese wichtige Zeit begleitete, überzeugter wurde, dass der medikamentöse Abbruch für die allermeisten Frauen die bessere Methode ist.

    Die wichtigsten Gründe zusammengefasst:

    • Kein operativer Eingriff.
    • Er stärkt die Autonomie der Frauen, weil sie selbst etwas aktiv durchführen.
      Das hat nach wissenschaftlichen Untersuchungen die Folge, dass der Abbruch im Durchschnitt besser verarbeitet wird.
    • Außerdem ist er besser in den Alltag integrierbar, weil die Betroffene selbst bestimmt, wann es zum Abbruch kommt. Das hat nahezu immer große Bedeutung im Zusammenhang z.B. mit der Arbeitssituation bzw. bei der Kinderbetreuung..
    • Der Zeitaufwand ist geringer, weil ein Termin weniger nötig ist.

    Häufige Fragen zur medikamentösen Abtreibung

    Bis wann ist eine medikamentöse Abtreibung möglich?

    Eine medikamentöse Abtreibung ist nur in der frühen Schwangerschaft möglich. Die genaue Schwangerschaftswoche wird im Rahmen der ärztlichen Abklärung festgestellt.

    > Lesen Sie auch „Die Fristenlösung – Das Gesetz

    Ist die medikamentöse Abtreibung schmerzhaft?

    Es kann zu krampfartigen Unterbauchschmerzen kommen. Die Stärke der Schmerzen ist individuell verschieden. Bei Bedarf werden auch Schmerzmittel bereitgestellt. Im ärztlichen Gespräch erfahren Sie, welche Beschwerden auftreten können und wann ärztlicher Kontakt sinnvoll ist.

    Wie stark ist die Blutung?

    Die Blutung kann stärker sein als eine normale Regelblutung. Sie gehört zum erwartbaren körperlichen Ablauf. Sehr starke Blutungen oder Unsicherheit sollten jedoch ärztlich abgeklärt

    werden.

    Muss ich nach der medikamentösen Abtreibung zur Nachkontrolle?

    Ja, eine Nachkontrolle ist wichtig. Dabei wird überprüft, ob der Abbruch vollständig erfolgt ist und ob medizinisch alles unauffällig ist.

    Was ist der Unterschied zur chirurgischen Abtreibung?

    Bei der medikamentösen Abtreibung wird die Schwangerschaft durch Medikamente beendet.

    Bei der chirurgischen Abtreibung erfolgt ein kurzer medizinischer Eingriff. Welche Methode geeignet ist, hängt vor allem von der Schwangerschaftswoche und Ihrer individuellen Situation ab.

    Kann ich mich erst beraten lassen?

    Ja. Sie können einen Termin vereinbaren, um sich zunächst informieren zu lassen. Im Gespräch werden Ihre Fragen beantwortet und die möglichen Schritte erklärt.


    Termin für eine medikamentöse Abtreibung in Wien

    Wenn Sie eine medikamentöse Abtreibung in Wien überlegen oder Fragen zum Ablauf haben, können Sie uns vertraulich kontaktieren.

    Termin vereinbaren

    Dr. med. Michael Adam
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